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Die „Natur im Ried“ hat den Bürgerentscheid verloren

Die Regierung von Schwaben stellte nur eine Förderung der Straße in Aussicht, wenn diese 6 Meter, bzw. hier ausnahmsweise 5,50 Meter breit gebaut wird. Eine derartige Vorschrift ist uns nicht bekannt. Aber damit war der Bürgerentscheid entschieden, da die Bürger die Kosten nicht selber tragen wollten. Besonderer Dank an Maria Hagl und die anderen Initiatoren sowie der Kreisgruppe für die Unterstützung. Es konnte eine Verkürzung der Straßenbreite auf 5,50 Meter erreicht werden, bzw. eine Verkürzung der Gesamtbreite von 18,75 auf 18,25 Meter mit dem Wirtschaftsweg.

Die Natur im Ried hat verloren und somit jeder von uns. 650 Meter werden nun gebaut, wie es in der Flur Tapfheim weitergeht bleibt abzuwarten.

 

Kein breiter Ausbau der GV Donaumünster-Pfaffenhofen

Die Gemeinden Buttenwiesen und Tapfheim wollten die Gemeindeverbindungsstraße Donaumünster - Pfaffenhofen bisher zu einer Straße mit neun Metern Breite (Straße 6 m + je 1,50 m Bankett) ausbauen und beantragten sie zur Kreisstraße aufzustufen.

Wir sagen „JA“ zum Sanieren der Straße, aber „NEIN“ zum breiten Ausbau. Auf der Straße fahren täglich nur ca. 900 Kfz. Sie soll weiterhin eine Gemeindestraße bleiben. Sechs Meter Breite (Straße 5 m + je 50 cm Bankett) genügen.

Zusätzlich entsteht neben der Straße ein 4,5 m breiter Rad-/Wirtschaftsweg (Weg 3 m Asphalt + je 0,75 m Bankett)

Der letzte demokratische Weg den breiten Ausbau zu verhindern stellt für uns ein Bürgerbegehren dar.

600 wahlberechtigte Buttenwiesener:innen unterstützen dieses Bürgerbegehren. Dafür sagen wir DANKE!

Bitte stimmen Sie am Sonntag den 23.01.22 mit JA

Wir wollen:     

  • wenig Verkehr im Ried und in den betroffenen Orten
  • wenig Flächenversiegelung und  
  • wenig  Naturzerstörung.

Mit Zuschüssen und Aufstufung wurden die Gemeinderät:innen gelockt. Doch beides macht die Straße nicht billiger! Eine breite Straße ist bei Bau, Unterhalt und Winterdienst und durch ihre schädlichen Umweltauswirkungen stets teurer als eine schmälere. Und egal ob über die Kommune oder den Landkreis, alle Kosten zahlen immer der Bürgerinnen und Bürger durch Abgaben und Steuern.

 

Am Sonntag 16.01.22 unterwegs bei der Vier Stationen Protestaktion

》Keine Kreisstraße durchs Donauried 《 An der Schnakenbrücke, an einer landwirtschaftlichen Fläche, in Rettingen und in Donaumünster: BN Kreisgruppen Donau Ries und Dillingen; Grüne, ein Vetreter der Bauern in der Heidenau; Vertreter:innen der BI

1) Verkehr:   Breite Straßen ziehen Lkw und Verkehr ins Donauried und verführen zum Rasen. Sie wirken als massive Barriere für   Tier- und Pflanzenwelt.

2) Fläche:      Eine 3 m schmälere Straße versiegelt bei 5,8 km Baulänge 17 400 m² weniger Fläche.

3) Kosten:      2009 (Schätzung des Lkr. Donauries) :                                3,615 Mio. €

                        2014 (Berechnung Gmde Tapfheim) :                                   4,593 Mio. €

                        2017 (Berechnung Gmde Tapfheim) :                                   5,778 Mio. €

                         2020 (Berechnung Gmde Tapfheim) :                                   7,100 Mio. €

4) Natur:          Das wenig zerschnittene, dünn besiedelte Donauried hat europaweit Bedeutung als Rast-, Nist- und Überwinterungsraum für die Vogelwelt. Umweltschutz wird immer wichtiger. Artenrückgang und Klimawandel bedrohen die Zukunft unserer Kinder! 

5) Zuschuss:   Mit vielen Mio. Euro wurde der Naturschutz im Donauried gefördert: Flächenkauf, Gutachten erstellen, Bauern  entschädigen. Die „Zuschusspolitik“ der Regierung von Schwaben ist einmal für und einmal gegen Umweltschutz. Zuschüsse sind aber unsere Steuergelder!

6) Planungen:    Alle übergeordneten Planungen für dieses Gebiet wie Donauried-Gutachten Raumordnung, Landesplanung     widersprechen einem unnötig breiten Ausbau.

 

Die Höhen der neuen Straße überraschen. Auf Buttenwiesener Flur soll sie bis zu 1,80 m höher werden, als die bisherige Straße. Durch die Dammwirkung wird sich der Riedstrom verändern. Das ist vielen Bürgern nicht bewusst. Wir fordern, dass die Gemeinde die Höhen aussteckt.

Es gibt noch keine wasserrechtliche Genehmigung. Tapfheims Bürgermeister Malz muss noch mit Eigentümern sprechen, die durch zu erwartende Hochwasser geschädigt werden können. Die BI Rettingen fragt sich, was das kosten könnte, wenn zwei bis drei Häuser entschädigt werden müssen.

Ziel ist es die Straße aus finanziellen Gründen zur Kreisstraße aufzustufen. Durch diese Maßnahme soll die Unterhaltspflicht für die Gemeinden Tapfheim und Buttenwiesen auf den Landkreis übergehen. Nur um die Kosten auf den Kreis abzuwälzen, sollen 5 ha Land versiegelt und die Natur im Donauried kaputt gemacht werden. Denn eine Kreisstraße zieht automatisch mehr Verkehr ins Ried - nicht nur PKWs, vor allem LKWs! Sie werden vom NAVI gelenkt.

Lt. Bgm. Kaltner und der Regierung von Schwaben ist bei einer Breite von 5,50 m eine Förderung möglich, bei einer Breite von 5 m nicht. Lt. den Richtlinien ist eine Förderung aber nicht von der Breite einer Straße abhängig.

Der vorgezogene breite Ausbau einer Teilstrecke von 650 m soll unserer Ansicht nach Tatsachen schaffen. Man baut 650 m breit aus,  später wird man eine Verengung an der Anschlussstelle zur weiterführenden Straße als Beeinträchtigung der  Verkehrssicherheit sehen und somit den gesamten breiten Ausbau rechtfertigen.

Die Schönheiten des Rieds, die es zu bewahren gilt!


Informationen an die Bürgerinnen und Bürger

1. Brief vom 15.11.21 2. Brief vom 23.11.21


Die Stellungnahmen der Gemeinde Buttenwiesen und der Initiatoren des Bürgerbegehren.

Stellungnahme von Bürgermeister Kaltner finden Sie im Rathausbrief Dezember auf der Homepage der Gemeinde Buttenwiesen auf Seite 1 und 2 sowie Seite 4 und 5 Stellungnahme der Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Dezember Rathausbrief