Voller Erfolg für den Naturschutz

Hier entsteht ein neues Biotop, durch das sich der neue Graben schlängelt.

Landkreis verpflichtet sich zu Naturschutz am Lückenschluss bei Höchstädt

Aufgrund der wenig erfolgversprechenden Beschwerde des Landkreises Dillingen beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof München gegen den richterlich angeordneten Baustop hat der Landkreis Dillingen in Sachen Naturschutz am Lückenschluss bei Höchstädt eingelenkt.

In einem Vergleichsvertrag verpflichtet sich der Landkreis Dillingen,  die vom Bund Naturschutz geforderte Maßnahmen  zur  Minderung und zum Ausgleich von Naturzerstörungen in Folge der Baumaßnahme durchzuführen.

Im Einzelnen wurde erreicht:

  • die Belange des Artenschutzes durch eine speziellen Artenschutzrechtlichen Prüfung (SAP) dargestellt und berücksichtigt werden

  • bei der erforderlichen Grabenverlegung die Tiere evakuiert werden

  • der neue Grabenverlauf naturschutzfachlich optimiert wird

  • Ausgleichsbiotope geschaffen und Ersatzpflanzungen durchgeführt werden

  • Die Störche von Höchstädt nicht beeinträchtigt werden

  • Schutzmaßnahmen für querende Tiere geschaffen werden.

  • Die Brücken am Pulverbach und Klosterbach naturschutzfachlich optimiert werden

  • Überwachung und ggf. Minimierung des Stickstoffeintrags in den Pulverbach.

Der Landkreis trägt die Kosten des Verfahrens.